29 Geister kommt herbei! Geister, Geister tanzen gerne durch den Wald. Geister, Geister werden niemals alt. Geister, Geister unsichtbar und schaurig schön, Geister kann man nachts um zwölf Uhr sehn. Tief im alten Burgverlies hört man alte Ketten rasseln. Fridolin, das Schlossgespenst, und die andren Geister quasseln. Und dann hört man Geisterstimmen schaurig schöne Lieder singen. Niemand kann den Text verstehn und sie jemals sehn. Geister, Geister, ja die sind nicht dumm. Wenn du sie mal sehn willst und du drehst dich um, Geister, Geister, husch, dann sind sie weg und du kriegst ’nen Schreck. Unten tief im Keller und oben unterm Dach, da treffen sich die Geister und machen schrecklich Krach. Wenn die alte Turmuhr schlägt, hört man ein Geräusch, als wenn man alte Knochen sägt. Die Geister packen euch! Michi Vogdt (gekürzt) • Vielleicht findet ihr dieses Gedicht als Lied im Internet. Hier findest du Tipps, wie und wo du im Internet suchen kannst. • Versucht, diesen Text wie zwei Rapper vorzulesen – also im Sprechgesang. Wechselt euch strophenweise ab. n52x3e • Bevor du die Geschichte aufmerksam liest, überfliege den Text und finde so schnell wie möglich heraus, wie oft das Wort „Geister“ vorkommt. Mitternacht LE▶ Zunehmend ökonomisch lesen. ▶ Lesetraining, Seite 24 x738jq Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv
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