Deutsch Sprach-Lese-Buch 3, Schulbuch [Teil A]

Lesen AH 36 LP Zunehmend ökonomisch lesen; zur Wirkung gelesener Texte eigene Gedanken entwickeln. ZFK Inhalt und Form Novembernebel Schließe die Augen und lasse dir dieses Gedicht vorlesen. Beschreibe die Bilder, die du dir in deinen Gedanken vorstellst. 3 Jetzt lies das Gedicht selbst. Welche Wörter möchtest du betonen? Wo möchtest du Pausen machen? Markiere die entsprechenden Stellen. 4 Lerne die letzte Strophe des Gedichtes auswendig. Auf Seite 9 im Buch erfährst du, wie du dabei am besten vorgehst. 5 Frühmorgens hatten wir Besuch: November mit dem Nebeltuch. Die Welt ist kalt und silbergrau. Ich steh am Fenster, und ich schau. Man kann die Straße nicht mehr sehen, drum bleiben alle Autos stehen. Den hohen Kirchturm seh’ ich kaum. Wo bitte ist der Apfelbaum? Wo ist der Zaun, das Blumenbeet, das Nachbarhaus, das drüben steht? Ich seh’ es nicht. Ich hör auch nicht, ob jemand auf der Straße spricht. So seltsam still ist heut die Welt. Jetzt hör ich einen Hund, der bellt. Ich find den dichten Nebel nett Und kriech zurück ins warme Bett. Christine Rettl 5 10 15 85 Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

RkJQdWJsaXNoZXIy MTA2NTcyMQ==