Alles Geschichte! 5, Schulbuch

3000 v. Chr. 2000 v. Chr. 1000 v. Chr. Jahr 0 1000 120 3 Mittelalter: Mensch und Gesellschaft 3.1 Handwerkerinnen imMittelalter und heute … Stellenanzeigen immer geschlechtsneutral formuliert sein müssen? … viele der als „klassische Frauenberufe“ geltenden Tätigkeiten zu den schlecht bezahlten Berufsfeldern gehören? … es zahlreiche Initiativen gibt, um Mädchen und Frauen für männlich dominierte Ausbildungen und Studien zu interessieren? … es umgekehrt aber auch Bestrebungen gibt, mehr Burschen und Männer für Berufsfelder zu gewinnen, in welchen vorwiegend Frauen beschäftigt sind? … Frauen in Österreich erst mit der Reform des Familienrechts 1975 bis 1978 keine Zustimmung ihres Ehemannes mehr brauchten, um erwerbstätig sein zu dürfen? … in Österreich 2018 bereits 45,3% der neuen Unternehmen von Frauen gegründet wurden? … es aufgrund zeitlicher, regionaler und sozialer Unterschiede keine einheitliche soziale und rechtliche Stellung von Frauen im Mittelalter gab? … ein Großteil der Frauen im Mittelalter als berufstätig bezeichnet werden kann, da die Familie einer Arbeitsgemeinschaft glich, in der jedes Mitglied seinen Teil beizutragen hatte? … Frauen im Mittelalter häufig Produkte verkauften, die von ihren Männern hergestellt oder auf dem eigenen Hof produziert worden waren? Wusstest du, dass … Berufstätigkeit und freie Berufswahl von Frauen sind in unserem Kulturkreis heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Trotz der erworbenen Wahlmöglichkeiten zeigt sich aber auch aktuell, dass speziell im Bereich der Lehrberufe die Berufswahl meist deutlich geschlechtsspezifisch geprägt ist. Im Zusammenhang mit dem Mittelalter werden den Frauen meist die Rollen der Mutter, Gattin, Nonne oder Bäuerin zugeordnet. Welche beruflichen Möglichkeiten Frauen im Mittelalter offenstanden, ist bis heute Gegenstand der Forschung und aufgrund der Quellenlage durchaus umstritten. M1 Herstellung und Verkauf von Theriak, einer Arznei zur Behandlung verschiedenster Krankheiten und Vergiftungen. Italienische Buchmalerei, Ende 14. Jh. Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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