Treffpunkt Deutsch 2, Sommertraining

Lösungen Geschätzte Riesenversammlung, in diesem Fall möch- ten wir Ihnen gleich einen Termin für unser Treffen nennen, da wir eine geniale Idee hatten. Ihre Teilnahme beim Weltrekordversuch ist mittlerweile sogar unser dringender Wunsch. Mit winziger Umarmung Der Zwergenrat 2 Vorschläge : viel Kluges, etwas Witziges, nichts Tollpat- schiges, alles Schwere, unser Staunen, beim Gewinnen, das Verstecken, zum Verwünschen, mein Kichern 3 Spieletipp: Österreichisches Wörterbuch. Schulausgabe. 42., neu bearbeitete Auflage, öbv, Wien 2012: Ausdruck: Seite: Spalte: Eigenname? (ja/nein): So wird’s geschrieben: Karl der g/ Große S. 305 1 ja Karl der Große der k/Kleine Bär S. 391 3 ja der Kleine Bär das s/ schwarze Meer S. 628 2 ja das Schwarze Meer die s/ Schwedische Sprache S. 629 3 nein die schwedische Sprache der b/Blaue Planet S. 123 2 ja der Blaue Planet die f/ Französische Kunst S. 256 2 nein die französische Kunst der i/ Italienische Meister S. 364 1 nein der italienische Meister Seite 22/23 Verzauberte Kröten und Frösche – Ersatz- und Verweiswörter 1 U U E B C L W J K Y E K J V Q T V D P H X W I J R W R I K C N E O U P M K V L B P D L M X X D Z L R E N N E N J M N Q N H Y J T K L G W D Y E P S U P A B R G I C H O I U N E M M I W H C S O B H P N T Q U W S G Z H C V F X U O N U T N F U G U M O O T E J N C Z P J J A O U B U B R X E V I V E E G S Z A S Q L P Q E G M K G B H L R Z V C Y H C Y L J I U E J M Z E D X K T C H L N E Z U L I E B E V K T C N J I K Ö T X W R X K N C R V P L L B P J W M N K M W M J F W A S S E R O V E W H U Q F R S P E Z T I P S G R E B P M C U V M X O U V C J C C K Y J N D R U S Q Q J E K U X K L Ä C H E L N T C J M Z I D N B X S Z W E E C F R E U D E P F N J U T T F Z X F P W Y B J N I W V A W Y T F G D N Q D O Q K P K K M I C U C G U Y 2 Vorschläge: Bub – Junge, Knabe; Hitze – Glut, Wärme; Bergspitze – Berggipfel; Freude – Spaß, Vergnügen, Glück; Liebe – Zuneigung; Wasser – Flüssigkeit; schwimmen – kraulen, baden, plantschen; rennen – eilen, hetzen, sausen; schwitzen – ausdünsten, transpi- rieren; lächeln – grinsen, schmunzeln; schön – hübsch, attraktiv, sonnig (Wetter); toll – außergewöhnlich, auffallend, super 3 männlich: Bub – er, der, dieser, welcher; weiblich: Hitze – sie, die, diese, welche; Bergspitze – sie, die, diese, welche; Freude – sie, die, diese, welche; Liebe – sie, die, diese, welche; Wasser – es, das, dieses, welches 4 Als die Königstochter klagte, weil ihre goldene Kugel in den tiefen Brunnen gefallen war, rief ihr jemand zu : „ Was hast du vor, Königstochter, du schreist ja, dass sich ein Stein erbarmen möchte .“ Sie sah sich um, woher die Stimme käme, da erblickte sie einen Frosch, der sei- nen dicken, hässlichen Kopf aus dem Wasser streckte . „ Ach, du bist‘s, alter Wasserpatscher “, sagte sie . „ Ich weine über meine goldene Kugel, die mir in den Brun- nen hinabgefallen ist .“ – „ Sei still und weine nicht “, ant- wortete der Frosch , „ ich kann wohl Rat schaffen, aber was gibst du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder her- aufhole ?“ – „ Was du haben willst, lieber Frosch “, sagte sie , „ meine Kleider, meine Perlen und Edelsteine, auch noch die goldene Krone, die ich trage .“ Der Frosch ant- wortete : „ Deine Kleider, deine Perlen und Edelsteine und deine goldene Krone, die mag ich nicht – aber wenn du mich liebhaben willst, und ich soll dein Gesel- le und Spielkamerad sein, an deinem Tischlein neben dir sitzen, von deinem goldenen Tellerlein essen, aus deinem Becherlein trinken, in deinem Bettlein schlafen . Wenn du mir das versprichst, so will ich hinunterstei- gen und dir die goldene Kugel wieder heraufholen .“ „ Ach ja “, sagte sie , „ ich verspreche dir alles, was du willst, wenn du mir nur die Kugel wieder bringst .“ Sie dachte aber : „ Was der einfältige Frosch schwätzt ! Der sitzt im Wasser bei seinesgleichen und quakt und kann keines Menschen Geselle sein .“ Seite 24/25 Bei Königinnen und Königen – In alten und neuen Zeiten 2 er rettete: Präteritum – Mitvergangenheit, er lebt: Präsens – Gegenwart, er wird erwachen: Futur I – Zukunft 3 Präsens – Gegenwart – er / sie erzählt, Präteritum – Mitvergangenheit – ich lachte, Perfekt – Vergangenheit – du hast gelesen, Plusquamperfekt – Vorvergangen- heit – wir hatten gesungen, Futur I – Zukunft – ihr werdet schwimmen, Futur II – Vorzukunft – sie werden getanzt haben 4 Präsens; Der König saß 23 Stunden am Tag versteinert im Berg. Präteritum; Der König ist 23 Stunden verstei- nert im Berg gesessen. Perfekt; Der König war 23 Stun- den am Tag versteinert im Berg gesessen. Plusquam- perfekt; Der König wird 23 Stunden am Tag versteinert im Berg sitzen. Futur I; Der König wird 23 Stunden am Tag versteinert im Berg gesessen sein. Futur II Seite 26/27 Die Waldfee – Ein Leseabenteuer 2 ? Vila ?? Hans hatte seiner Frau versprochen, sie nie Vila zu rufen oder zum Tanzen oder Singen aufzuforden. ??? Seine Frau verschwand, weil er sein Versprechen nicht gehalten hatte. 4 – Eine Nominalisierung ist ein als Nomen gebrauchtes Wort; vor allem Verben und Adjektive werden nominali- siert. das Heiraten, ein Dunkel – allen, sodass, Mann, genommen, hätte, allen, wollte, unbekannten, angeritten, geheimnisvolles, wusste, stammte, wenn, zuckte, dass, wissen, Glück, Himmel, hatte, Glück, allein, stellte, wenn, zurückkam; Waldfee, Ehepaar – „Oh, sing doch und tanz, liebe Vila, wie damals, als ich dich auf der Waldwiese sah!“ „Hans, Hans, warum hast du das getan? Nun ist‘s aus mit unserem Glück!“ Infinitiv Präsens Präteri- tum Perfekt Plus- quam- perfekt Futur singen er singt er sang er hat gesun- gen er hatte gesun- gen er wird singen Tanzen sie tanzt sie tanzte sie hat getanzt sie hatte getanzt sie wird tanzen Sehen es siehst es sah es hat gese- hen es hatte gese- hen es wird sehen Tun er tut er tat er hat getan er hatte getan er wird tun Sein sie ist sie war sie ist gewe- sen sie war gewe- sen sie wird sein Seite 28/29 Die Donaunixe – Getrennt oder zusammen? Die Donaunixe vom Hößgang 2 Der Hößgang ist bekanntlich der Donauarm zwischen der Insel Wörth und dem Neustadtler Steilufer im Most- viertel in Niederösterreich. Hier befindet sich auch die kleine, zu Neustadtl gehörige Parzelle Hößgang. Im Jahre 1529, als vor den Toren Wiens die Türken die Stadt belagerten, wohnte in Hößgang ein armer Überführer namens Kilian. Kilian verdiente für sich und seine kran- ke Mutter den kargen Lebensunterhalt, indem er die Fahrgäste von Neustadtl und Kollmitzberg über den ge- fährlichen Strudel mit seinem kleinen Boot an das ge- genüberliegende Ufer brachte. Es war in einer stürmi- schen und stockdunklen Nacht, als an das Schifferhäuschen heftig gepocht wurde. Kilian sah hinaus und sah eine Frau mit drei Kindern stehen, die ihn flehend bat, er möge sie sofort überführen, da sie verfolgt werde. Jetzt zögerte Kilian, ob er nicht zuerst seine kranke Mutter retten sollte. Aber das Zureden der Mutter sowie das laute Flehen der Kinder bewog ihn, zuerst die Fremden überzuführen. […] 3 a) Die Besucher des Theaters konnten sehr laut lachen. b) Der Schülern gelang es bestens, ohne Notizzettel frei zu sprechen. c) Der Kinderchor der Stadt Wels konnte sehr gut singen. d) Die Einfahrt zur Garage ist stets freizuhalten. e) Es ist beneidenswert, wie schön Künstler immer wieder malen. f) Nomen muss man im Deutschen stets großschreiben. 4 a) Nach der Grillparty bei Freunden fuhren alle Besucher heim. b) Sarah gab noch nie im Leben ein Geheimnis preis. c) Mit Fleiß machten die Kinder vieles wieder wett. d) Das Ablenkungsmanöver des Diebes führte den Hund irre. e) Die Eltern gaben das bevorstehende Jubiläum kund. f) Der Lehrer weigerte sich, die Schüler standen den- noch kopf. Seite 30/31 Sagenhaftes Österreich – Redewendungen 1/ 2 K L W I N D E R E U F I S C H C U N T E R T H T E Z E I T G E I S T S H N C O E D U M M H E I T E N N A N U E A N G S T R E D E W E N D U N G E N 1. dem Zeitgeist entsprechen – die von der Mehrheit für richtig befundenen Vorstellungen teilen 2. es mit der Angst zu tun kriegen – ängstlich werden 3. arm wie eine Kirchenmaus sein – sehr arm sein; in der Kirche gibt es keine Speisekammer 4. kalt wie ein Frosch sein – unnahbar sein 5. etwas geht unter die Haut – es geht nahe, löst starke Gefühle aus, es hinterlässt seelische Narben 6. im Sommer seines Lebens stehen – sich in den besten Jahren befinden, in der Mitte des Lebens sein 7. Sonne und Wind im Rücken haben – günstige Voraus- setzungen haben 8. reisende Leute nicht aufhalten – jemanden der gehen will, gehen lassen 9. Deutsch mit jemandem reden – offen und verständ- lich reden 10. den Kopf nur voller Dummheiten haben – immer zu Streichen aufgelegt sein 11.Wind von etwas bekommen – heimlich etwas erfah- ren, eine Ahnung von etwas haben 3 Berg- und Schlossgeist – Steiermark (Schöckel und Schloss Eggenberg) Das Fräulein von Ruggburg – Vorarlberg Die Waldfee – Burgenland Der verzauberte Ritter – Tirol Drachen und Lindwürmer – Salzburg Schatz – Oberösterreich König Matthias Corvinus – Kärnten Donaunixe – Niederösterreich Basilisk – Wien Bildquellen U1: Getty Images / Mint Images RF; S. 5.1: Juniors Tierbildarchiv; S. 5.2: Lisa Valder / iStockphoto.com; S. 14: Wikimedia Commons / Public Domain; S. 24: akg-images; S. 28: Marktgemeinde Neustadtl an der Donau; S. 31: Freytag-Berndt & Artaria KG, Wien Nur zu Prüfzwecken – Eigentum des Verlags öbv

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